Neues aus der Region

REGION NORDSCHWARZWALD, 09. FEBRUAR 2017

Serielle Produktion mit Kreativität, Klarheit und Eigenständigkeit

Serielle Produktion mit Kreativität, Klarheit und Eigenständigkeit

Über 100 Jahre Tradition im Besteckbereich - wie können junge Gestalter diese Linie fortschreiben und trotzdem eigenen Akzente setzen? Im Wintersemester 2016/17 kooperierte der Studiengang Schmuck der Hochschule Pforzheim mit der proHeq GmbH. Innerhalb von 15 Wochen entwickelten 17 Studierende des Studiengangs für die beiden Marken HEPP und WMF Professional Besteck-Modelle für eine neue Serie.

Die besten Entwürfe wurden am Dienstag, 7. Februar 2017, von den Unternehmensvertretern in der Pforzheimer Fakultät für Gestaltung gekürt. „Gestalterische Freiheit mit vorgegebenen Anforderungen verbinden“ – die Aufgabenstellung für die Schmuckstudierenden war nicht einfach, so die Studiengansleiterin Professor Christine Lüdeke. „Wir haben eine lange Tradition“, so Susanne Schmidt, Leitung Marketing & Produktmanagement proHeq, bei der Preisverleihung. „Natürlich müssen die neuen Modelle in diese Linie passen und sie bestenfalls weiterentwickeln.“ Wie gehen die Studierenden aus den verschiedenen Semestern mit diesen gestalterischen Leitplanken um, wo setzen sie eigene Akzente? Die Vielfalt der Ideen überzeugte! „Die Zusammenarbeit bringt echten Mehrwert für beide Seiten.“


Aaron Fischer integrierte in sein Besteck das Thema Schrift: Der 24-Jährige Designer setzte die Idee, die abstrahierte Form einer Serife zu integrieren, gestalterisch sehr gut um und erhielt für seinen Ansatz den ersten Preis. Aaron Fischer wird zusammen mit der zweiten Preisträgerin Melanie Janke seine Entwürfe bei der Umsetzung „begleiten“. Die beiden Studierenden werden von proHeq und WMF in das weitere Verfahren mit einbezogen. Auf der Basis der studentischen Arbeiten wird das Unternehmen zwei neue Besteckserien für die gehobene Gastronomie bis 2018 auf den Markt bringen. Melanie Janke greift in ihrem Entwurf „eine futuristische Linienführung und Stromlinienförmigkeit auf. Ein Design, das den kommerziellen Nerv der Zeit trifft und die perfekte Balance aus modernen und vertrauten Formen findet“, so die Jury seitens proHeq. „Für unsere Studierenden ist ein derart praxisnahes Projekt eine tolle Chance. Sie können ihre kreativen Ideen auf technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit erproben und finden ihr Design am Ende in einem Hotel oder Restaurant irgendwo auf der Welt wieder“, kommentierte Christine Lüdeke die gute Zusammenarbeit, die sich auch für die Studierenden auszahlte. Die Preise sind mit je 4.000 Euro dotiert.

Die gesamte Pressemitteilung erhalten Sie hier.

 Text- und Bildbasis: HS Pforzheim

Bild- und Textbasis: HS Pforzheim

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