Der Gemeinderat Mühlacker besucht die thyssenkrupp System Engineering GmbH in den Waldäckern

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Der seit Sommer neu eingesetzte Gemeinderat besuchte zusammen mit Vertretern der Stadtverwaltung in einer 26-köpfigen Delegation die thyssenkrupp System Engineering GmbH im Gewerbe- und Industriepark Waldäcker. Dort gewährten Jörg Stüker, Leiter der Operating Unit Lightweight Solutions und Werkleiter Alexander Zaharanski einen Einblick in die Produktionshallen. Die Gäste waren beeindruckt und überzeugt.

Bereits nach einem Jahr Bauzeit begann das Unternehmen 2018 mit dem Aufbau der Produktionsanlagen.
Heute stehen auf 30.000 m2 Produktionsfläche über 230 vollautomatisierte Roboter, die Karosserieteile für einen elektrischen Sportwagen im Premiumsegment fertigen.

„Wir befinden uns derzeit in einem Hochlauf unserer Fertigungskapazitäten und werden bis Mitte 2020 im Drei-Schicht-Betrieb mit rund 200 Mitarbeitern arbeiten“, berichtete Zaharanski. „Das bedeutet, dass wir am Standort zahlreiche neue Arbeitsplätze schaffen. Hierfür suchen wir noch diverse Fachkräfte vom Anlagenbediener, Instandhalter bis hin zum Fügeprozesstechnologen“, führte Zaharanski weiter aus.
 Aktuell sind von den über 4.600 System Engineering Mitarbeitern in 12 Ländern rund 120 Personen vor Ort in Mühlacker beschäftigt.

Mit großem Interesse verfolgte die Delegation bei einem Rundgang, wie die Roboterarme der hallenfüllenden Produktionsanlagen genauestens Schritt für Schritt ihre Arbeit verrichten. Werker prüfen mit Messinstrumenten, ob die Teile den exakten Anforderungen gerecht werden. Auf genau geplanten Wegen werden die Teile von einer Station zur nächsten transportiert, bis diese letztlich im Verladebereich Stück für Stück nach Anforderung vom Kunden abgerufen und zur Weiterverarbeitung mit Lkws abtransportiert werden.
„Innovative Technologien und effiziente Produktionsabläufe gehören zum Kerngeschäft von thyssenkrupp System Engineering“, so Jörg Stüker. „Als jahrelanger Partner der Automobilindustrie bieten wir Lösungen entlang der gesamten automobilen Wertschöpfungskette.“ In einer Präsentation ging Stüker auf die Geschichte des Unternehmens ein, die schon vor über 100 Jahren als Partner der Automobilindustrie begann. Dabei betonte er, dass langjähriger Erfolg nur möglich ist, wenn gute und motivierte Mitarbeiter sich engagiert in die Unternehmensentwicklung einbringen, was er mit einem Dank an sein Team vor Ort quittierte.
Mit vielen neuen Eindrücken verabschiedete sich das Gremium von den Gastgebern. Oberbürgermeister Frank Schneider bedankte sich für die spannende reale Demonstration und den Austausch: „Damit können die Vertreterinnen und Vertreter des Gemeinderates mit ihren Eindrücken aus erster Hand Antwort geben, was in den großen Hallen für ein innovativer Produktionsprozess abläuft.“


Text- und Bildquelle: Stadtverwaltung Mühlacker

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