Junior Manager Contest Vorentscheid 2018 - Calw, Freudenstadt und Enzkreis

|Bildung und Forschung

„Ausruhen auf den Erfolgen von weltweit bewegenden Produkten und Dienstleistungen, das gibt es bei den Unternehmen in der Region der Tüftler und Erfinder nicht“, davon sind die Organisatoren des Junior Manager Contest Nordschwarzwald im Rahmen des Vorentscheids überzeugt. Das gesamtregionale Unternehmensplanspiel der Landkreise Calw, Freudenstadt, dem Enzkreis, der Stadt Nagold und der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt.

Nach der Einführung in die Aufgabenstellung des Planspiels ging es mit dem für viele Jugendlichen ersten „Start-up“ in die Welt der Unternehmer los. Ziel war es, ein fiktives Produkt, ein Longboard, über vier Geschäftsperioden erfolgreich am Markt zu positionieren.
Der Junior Manager Contest ist ein spannendes Rennen mit der Zeit, das es in direkter Konkurrenz zu bewältigen gilt mit einer Fülle an betriebswirtschaftlichen und kreativen Aufgaben.

Calw
„Nicht nur alleine der Gewinn ist ausschlaggebend für den unternehmerischen Erfolg. Für ein Familienunternehmen ist es langfristig sehr wichtig, den Erhalt der Arbeitsplätze zu sichern“, gibt Andreas Perrot, einer der drei Geschäftsführer, den Teilnehmern für Ihren beruflichen Weg mit.
Am Schluss entschied das Frauenteam der Börlind GmbH aus Calw-Altburg den Vorentscheid für sich. Auch die Teams von der Kaufmännischen Schule aus Nagold (2. Platz) und ein Team der Häfele GmbH & Co KG (3. Platz) haben die Möglichkeit, den Junior Manager Contest Nordschwarzwald beim Finale bei Häfele GmbH & Co KG in Nagold am 17. November 2018 im Rahmen eines „Kreativ-Pitchs“ vor einer prominenten Jury für sich zu entscheiden.

Freudenstadt
"Dieses Planspiel ist eine hervorragende Möglichkeit, theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und unmittelbar im Spiel zu sehen, dass auf einem Markt mit mehreren Wettbewerbern bereits kleine Entscheidungen große Auswirkungen für das Unternehmen auf dem Markt bedeuten", resümierte Landrat Dr. Klaus Michael Rückert.
Am Ende des Nachmittags hatte das Team Koch Pac-Systeme aus Pfalzgrafenweiler die Nase vorn. Des Weiteren sicherten sich die Teams von Arburg (2. Platz) und Gebr. Schmid (3. Platz) einen Platz im Finale des Junior Manager Contest.

Enzkreis
Jochen Protzer, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, war begeistert, wie sich die Jugendlichen innerhalb kürzester Zeit für die betriebswirtschaftlichen Abläufe motivierten und in den Wettbewerb einstiegen.
Das Viererteam der Sparkasse Pforzheim Calw entschied den Vorentscheid für sich. Darüber hinaus nominierten sich das Team von Meyle+Müller GmbH+Co. KG (2. Platz) und FMB Technik GmbH (3. Platz) für das Finale in Nagold.
"Es ist uns wichtig, dass Jugendliche schon frühzeitig verstehen, wie Unternehmen funktionieren und wie man Verantwortung in einem Team übernimmt. Selbstverständlich wollen wir auch auf unsere Ausbildungsplätze aufmerksam machen und für das Unternehmen Rutronik begeistern", fasste Julia Kolem, Referentin der Personalentwicklung bei Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH, zusammen.

Bildnachweis: WFG Nordschwarzwald

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