Land fördert Aufbau von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge

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Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Mit dem neuen Programm „Charge@BW“ fördert das Land nun auch den flächendeckenden Aufbau verlässlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Ab dem 1. November 2019 können Förderanträge bei der L-Bank gestellt werden.

Die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald hilft Ihnen gerne bei der Stellung eines solchen Antrages. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme mit Herrn Jochen Protzer unter 07231 154369-0 oder protzer(at)nordschwarzwald.de.

Im Rahmen der sogenannten „Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW“ unterstützt Baden-Württemberg nun erstmalig auch den Aufbau von Ladesäulen im nicht öffentlichen Raum. Unternehmen haben somit die Möglichkeit, Förderung für Ladesäulen zu beantragen, die zum Beispiel von ihren Mitarbeitern zum Aufladen ihrer privaten E-Fahrzeuge genutzt werden können. Auch Ladesäulen für betrieblich genutzte E-Fahrzeuge sind förderfähig.

Bisher unterstützte das Verkehrsministerium die Elektrifizierung der Landesfahrzeugflotte und den Aufbau von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur, also das Aufladen von E-Fahrzeugen zum Beispiel in Parkhäusern und auf öffentlichen Parkplätzen, im Bereich des Einzelhandels oder bei Freizeiteinrichtungen. Dies wird mit dem neuen Programm erweitert um nichtöffentlich zugängliche Ladepunkte. Dies soll ein weiterer Anreiz für die Ausweitung der Elektromobilität in der Fläche sein.

Verkehrsminister Winfried Hermann MdL erklärte dazu: „Wenn wir deutlich mehr Elektrofahrzeuge auf den Straßen haben wollen, dann müssen wir die Lademöglichkeiten kontinuierlich verbessern. Wir wollen erreichen, dass mehr Menschen Elektrofahrzeuge dienstlich und privat nutzen und dazu beitragen, Emissionen im Verkehrssektor einzusparen. Klar ist, dass der Strom für die Elektromobilität aus erneuerbaren Energien kommen muss, mit Kohlestrom elektrisch zu fahren, wäre ökologischer Unsinn.“

Bis zu 2.500 Euro pro Ladepunkt kommen vom Land
Mit der neuen Förderung Charge@BW für Ladeinfrastruktur übernimmt das Land ab dem 1. September 2019 vierzig Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis maximal 2.500 Euro pro Ladepunkt. Antragsberechtigt sind juristische Personen mit Sitz oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg.

Mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur kann auch vor Antragsstellung (ab 1. September 2019) begonnen werden. Die Anträge müssen jedoch bis spätestens sechs Monate nach Maßnahmenbeginn und noch vor Fertigstellung der Ladeinfrastruktur eingereicht werden. Die Förderanträge können ab dem 1. November 2019 bei der L-Bank gestellt werden. Die detaillierten Fördergrundsätze sind auf der Seite der L-Bank. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

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