Projekt KoOpRegioN kann nachhaltige Flächennutzung in der Region unterstützen

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KoOpRegioN: Kommunale Kooperationsoptionen für die nachhaltige Flächennutzung  in der Region Nordschwarzwald

Die Ausgangslage bezüglich Gewerbeflächen in der Region lässt sich so zusammenfassen: hohe Nachfrage - geringes Angebot.

Die Situation wird sich verschärfen, denn der Koalitionsvertrag der Landesregierung hat das Ziel der Reduzierung der Freiflächeninanspruchnahme klar formuliert: Spätestens 2035 soll die „Netto-Null“ stehen. Die Region ist deshalb gut beraten, sich schon heute auf diese Situation vorzubereiten und Flächennutzung im Sinne einer Kreislaufwirtschaft neu zu denken.

Unternehmen brauchen auch in Zukunft Raum und Platz für ihre Entwicklungen, für Erweiterungen, Um- und Ansiedelungen. Dafür müssen Gewerbeflächen zur Verfügung gestellt werden, wobei ein einfaches „weiter so“ bei der Flächeninanspruchnahme absehbar weder rechtlich möglich noch gesellschaftlich akzeptiert werden wird.

Wirtschaftsförderung und Regionalverband sehen im Projekt „KoOpRegioN“ (Kommunale Kooperationsoptionen für die nachhaltige Flächennutzung in der Region Nordschwarzwald) eine Möglichkeit, aufzuzeigen wie Kommunen von einer Zusammenarbeit profitieren und wie sie die Handlungsebenen Flächenmanagement, Nachhaltigkeit und interkommunale Zusammenarbeit verbinden können. WFG-Aufsichtsrat und der Planungsausschuss des Regionalverbands haben darüber beraten und jeweils einstimmig zugestimmt.

Dieses mit Mitteln des BMBF geförderte Projekt soll helfen, in einer jetzt erweiterten Projektkulisse der gesamten Region Nordschwarzwald eine nachhaltige gewerbliche Flächennutzung zu unterstützen und mit einer regionalen Gewerbeflächen- und Immobilienstrategie zu verschmelzen. Die verschiedenen Perspektiven von Flächen- und Immobilienverfügbarkeit, Optimierung bestehender Gebiete, Innenentwicklung, künftige Flächenentwicklung und Vermarktung müssen „zusammengedacht“ und aus regionaler Sicht besser aufeinander abgestimmt werden.

Das Forschungsprojekt ist zum 01.02.2020 vom Regionalverband begonnen worden und hat neben renommierten wissenschaftlichen Instituten u.a. die IHK, die WFG und die Stadt Pforzheim als Projektpartner mit an Bord. Gewerbegebiete der Zukunft zu entwickeln, Flächen neu zu denken und verfügbar zu machen ist eine der größten Herausforderungen der Wirtschaftsregion Nordschwarzwald – gerade auch vor dem Hintergrund der Ankündigungen der Landesregierung.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie in dem Informationsflyer und hier.

Quelle: Regionalverband Nordschwarzwald

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