Technik-Workshop der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“

|Bildung und Forschung
Mit Feuereifer bei der Sache: Beim Technik-Workshop der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ lernten die Erzieherinnen, wie sich Luftballon-Autos aus Alltagsgegenständen bauen lassen, um bei Kindergartenkindern das Interesse für Technik zu wecken.

Am 20. November 2018 fand bei Arburg der zweite Technik-Workshop der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ in diesem Jahr statt. Als Partner hatte der Arbeitgeberverband Südwestmetall im Rahmen seiner Initiative „Südwestmetall macht Bildung“ dazu eingeladen. Dabei ging es um die Frage, wie Kinder schon im Kindergarten mit spannenden Projekten für das Thema Technik begeistert werden können. Elf Erzieherinnen aus der Region nutzten die Gelegenheit und lernten mit Unterstützung des Arburg-Ausbilders Pierre Huissel und drei Auszubildenden Luftballon-Autos kindgerecht zu bauen.

„Mit dem Workshop ‚Forschen zu Technik: Bauen und Konstruieren‘ möchten wir Erzieherinnen und Erziehern zeigen, wie spannende technische Projekte mit Alltagsgegenständen und wenig Aufwand schnell realisiert werden können, um bei Kindergartenkindern den Forscherdrang und das technische Interesse weiter zu fördern“, erklärte Carmen Winz, regionale Netzwerkkoordinatorin des Projekts „Haus der kleinen Forscher“ im Landkreis Freudenstadt.

Technik spielerisch vermitteln
„Das Luftballon-Auto ist ein optimales Beispiel, wie wir Kindern schon im früher Alter die Funktion von Technik einfach und lehrreich beibringen können“, betonte Arburg-Ausbilder Pierre Huissel. Das Auto werde aus einfachen Alltagsgegenständen wie einem Tetrapack, CDs, Holzspießen und Strohhalmen mit Hilfe von einer Heißklebepistole und Klebeband zusammengebaut. Ein aufgeblasener Luftballon diene als Antrieb des Modellfahrzeugs. „Im Rahmen unseres Workshops möchten wir den Erzieherinnen nicht nur Tipps und Tricks für den Bau des Luftballon-Autos mit auf den Weg geben, sondern auch die naturwissenschaftlichen Hintergründe, die sie den Kindern damit spielerisch vermitteln können“, erklärte Pierre Huissel. Beim Bau der Autos standen die Arburg-Azubis Tom Kohler, Yves Mensak und Julian Müßigmann den Teilnehmerinnen mit Rat und Tat zur Seite. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts zeigte sich beim abschließenden Wettrennen mit den selbstgebauten Autos.

Begeisterte Teilnehmerinnen und Projektleiterin
Die Erzieherinnen waren sich einig, dass dieses in den Technik-Workshop eingebundene Projekt ihnen eine tolle Möglichkeit biete, den Kindern mit einfachen Mitteln unterschiedliche Themen aus Technik, Naturwissenschaften oder Mathematik näherzubringen. Netzwerkkoordinatorin Carmen Winz bedankte sich im Anschluss für die tolle Unterstützung: „Arburg bietet uns mit umfassendem Know-how und modernen Räumlichkeiten ein perfektes Umfeld für diesen Workshop.“

Über Arburg
Das deutsche Familienunternehmen Arburg gehört weltweit zu den führenden Maschinenherstellern für die Kunststoffverarbeitung. Das Produktportfolio umfasst Allrounder-Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 125 und 6.500 kN, den Freeformer für die industrielle additive Fertigung sowie Robot-Systeme, kunden- und branchenspezifische Turnkey-Lösungen und weitere Peripherie.
Das Unternehmen stellt das Thema Produktionseffizienz in den Mittelpunkt aller Aktivitäten und betrachtet dabei die gesamte Wertschöpfungskette. Ziel ist, dass die Kunden von Arburg ihre Kunststoffprodukte vom Einzelteil bis zur Großserie in optimaler Qualität zu minimalen Stückkosten fertigen können z. B. für die Automobil- und Verpackungsindustrie, Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, Medizintechnik oder den Bereich Weißwaren.

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Bildnachweis: Arburg

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