Wechsel an der Führungsspitze – Sebastian Rodemer ist neues Mitglied der IMO-Geschäftsleitung

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V.l.n.r: Bernd Müller, Kay Müller, Wolfgang Westphal, Sebastian Rodemer, Armin Müller

Zum Juli werden bei der IMO Oberflächentechnik GmbH in Königsbach-Stein die Weichen neu gestellt. Nach über 25-jähriger Betriebszugehörigkeit tritt der langjährige Sprecher der Geschäftsleitung Wolfgang Westphal Ende Juni seinen wohlverdienten Ruhestand an.

Westphal ist ein Galvanoexperte und Branchenkenner par excellence und verantwortete bei IMO seit vielen Jahren die Bereiche Bandgalvanik, Qualität, Technik, Instandhaltung und Logistik. In den Anfangsjahren von 1983-1995 war er als Abteilungsleiter in der Bandgalvanik tätig. Dann wechselte er für einige Jahre das Unternehmen und kehrte im März 2007 zu IMO zurück. Zunächst in der Funktion als Betriebsleiter, 2011 erhielt er die Prokura und von 2015 bis Juni 2020 war er Mitglied und Sprecher der Geschäftsleitung. „Er war eine tragende Säule unseres bisherigen Unternehmenserfolgs. Geschätzt von Kunden, Belegschaft und nicht zuletzt von der gesamten Familie Müller“, sagt Geschäftsführer Bernd Müller. Kennengelernt haben sich beide im Jahr 1979, als sie an der Goldschmiedeschule in Pforzheim die berufsbegleitende Ausbildung zum staatlich geprüften Galvanotechniker absolvierten.
Zum 15. Juli 2020 übernimmt nun der 57-jährige Diplom-Ingenieur Sebastian Rodemer als Mitglied der Geschäftsleitung den Aufgabenbereich von Wolfgang Westphal. Rodemer ist bereits lange Jahre in Führungspositionen tätig. Zuletzt war er als Werksleiter in einem Industriebetrieb der Anlagen- und Verfahrenstechnik für internationale Automobilzulieferer mit 520 Mitarbeitern im Großraum Heidelberg beschäftigt.
„Mit der Einstellung von Herrn Rodemer sehen wir große Chancen, die zukünftigen Herausforderungen am Markt zu meistern und unsere kundenorientierte Unternehmensführung fortzuführen“, betont Geschäftsführer Bernd Müller.
Ausgelöst durch die Corona-Pandemie sind auch bei IMO krisenbedingt die Umsätze zurückgegangen und die Mitarbeiter sind teils in Kurzarbeit. Doch das Unternehmen schaut entschlossen nach vorne und nutzt die Zeit, um Mitarbeiter zu qualifizieren und das Unternehmen neu auszurichten. „Es finden umfassende Qualifizierungsmaßnahmen für die Mitarbeiter in Qualität, Umwelt und Lean Management statt, diese werden wir um den Schwerpunkt Digitalisierung ergänzen“, erklärt Bernd Müller.
Auch personell verstärkt sich IMO und hat mit Herrn Sebastian Rodemer einen echten Fachmann für Prozessoptimierung und Change-Management gewinnen können. Damit sieht man sich gut gerüstet für die Technologietrends, die vor allem in der Automobilbranche stattfinden.
Hier ist inzwischen eine Verlagerung zu Hybrid- und Elektroantrieben zu erkennen. Vor allem stromführende Bauteile mit großen Querschnitten erhalten verstärkt eine Veredelung der Oberfläche. Darauf stellt sich IMO aktuell ein und will spezielle Oberflächenbearbeitungen für diese Technologien anbieten und seinen Anlagenpark zukunftsfähig aufstellen. Umwelt- und Energieaspekte spielen dabei ebenfalls eine zentrale Rolle. IMO investiert auch in diesen Krisenzeiten und setzt damit ein klares Zeichen zur Standortsicherung und dem Erhalt der Arbeitsplätze in Königsbach Stein.

 

IMO Oberflächentechnik GmbH
Remchinger Straße 5
75203 Königsbach-Stein
Ansprechpartner PR: Anja Bischoff
Telefon +49 7232 3006-447
www.imo-gmbh.com
 

Text- und Bildquelle: IMO Oberflächentechnik GmbH

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