Neues aus der Region

REGION NORDSCHWARZWALD, 07. JUNI 2017

Technische Zeichnungen – Die Sprache der Ingenieure

Technische Zeichnungen – Die Sprache der Ingenieure

Aktueller Stand und wichtige Veränderungen der internationalen Normung (ISO GPS) für die Erstellung und Interpretation von technischen Zeichnungen – dieses Thema lockte mehr als 140 Interessierte an die Fakultät für Technik der Hochschule Pforzheim. Im Rahmen der Veranstaltung „Industrie trifft Hochschule“ gab es am Donnerstag, den 01. Juni 2017, Vorträge zur Umsetzung neuer internationaler Regeln in Konstruktionszeichnungen. Veranstaltet wird die Reihe „Industrie trifft Hochschule“ von der Hochschule Pforzheim in Kooperation mit der Cluster-Initiative „Hochform“ des Eigenbetriebs Wirtschafts- und Stadtmarketing Pforzheim (WSP).

Ein paar Striche hier und da, versehen mit Buchstabenkürzeln und Zahlen - fertig ist die technische Zeichnung. Sie soll für Präzision in der Herstellung von Bauteilen sorgen. Wie kann das funktionieren? Es geht, weil die Sprache der technischen Zeichnung komplex, aber universell verständlich und somit im Fertigungsprozess das zentrale Dokument und der Garant für die Fertigung eines funktionsfähigen Produktes ist. Einen Einblick in die weltweite Sprache der Ingenieure und deren Veränderungen gab der Experte Dr.-Ing. Rupert Zang, Professor im Fachbereich Maschinenbau, im Rahmen der Veranstaltung „Industrie trifft Hochschule“.

„Präzisionsbauteile eindeutig definieren, das ist die besondere Herausforderung eines jeden Konstrukteurs und für alle, die an diesem Prozess beteiligt sind“, sagt Rupert Zang. Die Konstruktionszeichnung ist die Grundlage für die Perfektion von Bauteilen und Bauteilgruppen, denn sie beinhaltet die wichtigsten Informationen zu Geometrien und Funktion eines technischen Produktes. Fehlinterpretationen können schwerwiegende Folgen für das Unternehmen haben. Von überhöhten Fertigungs- und Prüfkosten über unnötige Abstimmungsschleifen zwischen den Vertragspartnern bis hin zu funktionsunfähigen Produkten und risikoreichen Rechtsstreitigkeiten. „Die internationalen Normen sollte jeder kennen, der Zeichnungen erstellen, lesen, Teile herstellen und prüfen muss. Nur so lassen sich Fehlinterpretationen vermeiden“, erklärt Rupert Zang.

Die jüngsten Änderungen der internationalen Normen beinhalten zum einen eine neue oder stark abgeänderte Symbolik, zum anderen sind neue Vereinbarungen hinzugekommen und die Inhalte insgesamt wurden weitreichend erweitert. „Damit die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, ist es von großer Bedeutung, dass die neuen Normen richtig und konsequent angewendet werden“, betont Zang, „Dafür ist die Weiterbildung aller Mitarbeiter in der gesamten Wertschöpfungskette der Unternehmen notwendig.“

In der Praxis zahlt sich die die Einführung des ISO-GPS-Normensystems aus. Die Referenten Dipl.-Ing. Bernhard Heil von der OBE Ohnmacht & Baumgärtner GmbH & Co. KG aus Ispringen und Dipl.-Ing. Martin Trump von der STRATEC Biomedical AG aus Birkenfeld berichteten von den Problemen mit fehlerhaften Zeichnungen und zeigten die Chancen des ISO-GPS-Normensystems auf. „Mit unseren Lieferanten erzielen wird seit der Einführung des ISO-GPS-Normensystems eine verbesserte Funktionssicherheit der Einzelteile. So haben wir die Gesamttoleranzen einer Baugruppe mehr im Blick“, formuliert Trump einen Ausschnitt der Vorteile.

Die nächsten Veranstaltungstermine „Industrie trifft Hochschule“:
Additive Herstellung metallischer Bauteile: 12. Oktober 2017
Ferrolegierungen in der Kreislaufwirtschaft: 07. Dezember 2017

Die vollständie Pressemitteilung erhalten Sie hier

Bild- und Textbasis: HS Pforzheim

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