Editorial des Geschäftsführers Jochen Protzer November 2020

|Unternehmen und Region

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie, deren unmittelbare und mittelbare Auswirkungen, die damit verbundenen Sorgen und Hoffnungen hat auch unsere Region fest im Griff. Die Einschränkungen für jeden Einzelnen, aber auch für die Unternehmen sind sehr hoch und haben ihren Preis, nicht nur in Euro. Aber Gesundheit ist ein sehr hohes Gut, um das es sich zu kämpfen lohnt und das nach meiner Überzeugung den Einsatz rechtfertigt.

Bei allen Sorgen um die Zukunft ist es unglaublich, mit welcher Energie und Kreativität Unternehmerinnen und Unternehmer, Selbstständige, Führungskräfte, Experten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen die Auswirkungen der Pandemie stemmen, das Rad der Wirtschaft am Laufen halten und das beste aus der Situation machen. Dafür gebührt der Wirtschaft, der Politik und der Verwaltung unser aller Dank. Ausgefeilte Hygienekonzepte, flexible Anpassungen der Betriebsabläufe, alternative Vertriebswege und das Nutzen der vielfältigen Unterstützungsangebote, zuletzt der Überbrückungshilfe II sichern aktuell die wirtschaftliche Existenz und Zukunft.

In diesem Kontext ist die Information und Beratung über die einzelnen Unterstützungsmöglichkeiten und Fördermittel eine wichtige Aufgabe, der wir uns als regionale Wirtschaftsförderung mit Leidenschaft und Kompetenz für Sie gerne stellen. Kontaktieren Sie uns dazu gerne.

Es heißt ja immer, dass in der Wirtschaft nicht nur Zahlen, sondern auch die Psychologie eine wichtige Rolle spielt. Das finde ich auch und deshalb haben wir einerseits die objektiven Zahlen, Daten und Fakten der Wirtschaftsregion fest im Blick, denn dagegen lässt sich nur schwer argumentieren. Gleichzeitig müssen Zahlen analysiert und interpretiert werden, Trends und Entwicklungen erkannt werden, Vergleiche zu anderen Regionen angestellt werden, um besser einschätzen zu können, wo man steht. Beim RegioWIN Prozess stehen wir mit unserem Beitrag und drei Leuchtturmprojekten aus dem Nordschwarzwald im harten Wettbewerb mit den Ideen der anderen Regionen um erhebliche Fördermittel der Europäischen Union und des Landes. Der Wettbewerbsbeitrag unserer Region wird derzeit finalisiert und in einem Monat abgegeben. Drücken Sie die Daumen, dass der Nordschwarzwald mit den eingereichten Projekten erfolgreich sein wird. Wir glauben an eine erfolgreiche Zukunft der Wirtschaftsregion Nordschwarzwald und dafür arbeiten wir.

Seit Monaten müssen klassische Veranstaltungen reihenweise abgesagt werden und das ist sehr bedauerlich. Gleichzeitig wächst inzwischen die Erfahrung, was man auch in digitaler Form umsetzen und erlebbar machen kann. Schöne Beispiele zusammen mit anderen Partnern haben wir mit dem Digital Hub Nordschwarzwald gezeigt, beispielsweise dem Hackathon in der Pforzheimer Schlosskirche unter dem Motto "Diversity & Inclusion", der Digitalisierungsoffensive in Nagold, den Digitalisierungssprechstunden und vieles mehr.

Ja, wir wollen mit digitalen Formaten bewusst Lust machen auf Wirtschaft, auf Aktivitäten und auf das Gelingen. Das geht häufig auch mit dem nötigen Abstand. Tolles Beispiel ist der Junior Manager Contest, auf spielerische Art „Chef für einen Tag“ zu sein und sich dabei dennoch an harten Fakten orientieren. Gelungen war auch der Workshop von Baden-Württemberg International und WFG, bei dem es mit Experten darum ging, das Silicon Valley als Inbegriff von Innovation nicht zu kopieren, sondern zu kapieren.

Bleiben Sie mit uns in Kontakt; wir bleiben an Ihrer Seite, auch in schwierigen Zeiten.

 

Bleiben Sie gesund,

herzlichst

Ihr Jochen Protzer

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