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Junior Manager Contest Nordschwarzwald 2019: Auszubildende der elumatec AG gewinnen den Vorentscheid für den Enzkreis 

|Bildung und Forschung
Arbeitsatmosphäre in den Teams während des Planspiels.

Einmal Schulbank gegen Chefsessel tauschen: Bereits zum dritten Mal in Folge befördert das gesamtregionale Unternehmensplanspiel Junior Manager Contest (JMC) die jungen Teilnehmer in die Geschäftsführung virtueller Firmen. Am 21. November fand der zweite Vorentscheid des Unternehmensplanspiels bei der Firma Camlog VertriebsGmbH in Wimsheim statt.

Aus mehr als 200 Bewerbungen wurden 150 Schüler und Auszubildende aus unterschiedlichen Unternehmen und Schulen in der Region für den Wettbewerb ausgewählt, um ihr Kreativpotenzial als zukünftige Gestalter und Planer am Wirtschaftsstandort Nordschwarzwald unter Beweis zu stellen. Das gesamtregionale Unternehmensplanspiel der Landkreise Calw, Freudenstadt, dem Enzkreis, der Stadt Nagold und der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG) findet nun bereits zum dritten Mal in Folge statt. 
Gastgeber für den Vorentscheid des Enzkreises war Firma Camlog VertriebsGmbH in Wimsheim.
 
Nach einer herzlichen Begrüßung durch Bernd Uhlemann, Personalreferent der Camlog, ließ es sich Mario Weisbrich, Bürgermeister von Wimsheim, nicht nehmen, den Teilnehmern einen informativen Einblick in das Unternehmen zu geben, das mit seinen ca. 500 Mitarbeitern zu den Vorzeigeunternehmen im Enzkreis gehört. Dem schloss sich Jochen Protzer, Geschäftsführer der WFG an und zeigte sich erfreut über die große Motivation und die gespannte Erwartung der Jugendlichen, die sich in einem anspruchsvollen Bewerbungsverfahren für den Contest qualifiziert hatten. Nach der Einführung in die Aufgabenstellung des Planspiels durch das Steinbeis Innovationszentrum Unternehmentwicklung aus Pforzheim waren die Teilnehmer dann gefragt: Ziel war es, ein fiktives Produkt, den „Black Forest Cruiser“, ein elektro-motorisiertes Longboard, über 4 Geschäftsperioden erfolgreich am Markt zu positionieren. Eine Fülle von sowohl kreativen als auch betriebswirtschaftlichen Aufgaben galt es in einem spannenden Wettlauf mit der Zeit zu bewältigen – Teamarbeit war angesagt. 
Monika Scheible, Personalleitung der Camlog Management GmbH, war sichtlich beeindruckt, wie sich die Teilnehmer innerhalb kürzester Zeit mit der Aufgabenstellung identifizierten und in den Wettbewerb mit den Konkurrenten einstiegen. "Ich freue mich sehr, Gastgeber dieser spannenden Veranstaltung  zu sein und finde es beachtlich, mit welcher Begeisterung und mit wieviel Engagement sich die jungen Menschen in dieses Projekt einbringen".
Am Ende des Tages hatte das Team der Firma elumatec AG aus Mühlacker die Nase vorn. Luca Stettner, Lukas Simon, Jan Köppl, Kevin Kälber und Jessica Malysev freuten sich nicht nur über ihren ersten Platz, sondern auch über einen echten Longboard Cruiser. Für das Finale in Freudenstadt, das am 30. November bei der Gebrüder Schmid GmbH stattfindet, qualifizierte sich das Team Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH Ispringen auf dem zweiten Rang sowie die Auszubildenden der Camlog VertriebsGmbH mit dem drittbesten Betriebsergebnis.
Die weiteren teilnehmenden Teams kamen von der Beruflichen Schule Mühlacker, dem Autozentrum Dobler GmbH in Mühlacker, der Kurt Eberle GmbH & Co. KG in Wurmberg, Firma Klingel Pforzheim, der MCD Elektronik GmbH in Birkenfeld, der proHeq GmbH Birkenfeld, der Walter Schneider GmbH Remchingen sowie der Sparkasse Pforzheim Calw.
„Die hohe Anzahl und vor allem die Qualität der Bewerbungen für den JMC unterstreichen die Attraktivität des Planspielwettbewerbs, bei dem es vor allem darum geht, wirtschaftliche Zusammenhänge einzuschätzen und einen Perspektivenwechsel zu wagen“, so das abschließende Fazit von Jochen Protzer.
 
Junior Manager Contest Nordschwarzwald
Der Junior Manager Contest Nordschwarzwald ist ein gesamtregionales Unternehmensplanspiel, organisiert von den Landkreisen Calw und Freudenstadt, dem Enzkreis, den Städten Freudenstadt, Horb, Mühlacker und Nagold sowie der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG). Das zweistufige Planspiel wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Landesmitteln gefördert und vom Steinbeis Innovationszentrum Unternehmensentwicklung aus Pforzheim konzipiert und vor Ort durchgeführt. Im Rahmen des Wettbewerbs treffen die Teilnehmer Entscheidungen im  Beschaffungs-, Produktions-, Personal-, Vertriebs- und Finanzbereich, um im Wettbewerb das Zielsystem Eigenkapital, Periodenüberschuss, Umsatzrendite, Kundenzufriedenheit und Planungsgenauigkeit zu optimieren. Die besten Teams qualifizieren sich zu einem eintägigen Innovations-Workshop mit anschließendem Pitch vor einer Expertenjury. Sie erarbeiten als Team mit Hilfe von Kreativitätstechniken und Tools aus der Gründerszene innovative Geschäftsideen, die sie am Ende des Tages der Jury präsentieren.
 

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